Urheberrecht und Medienrecht

Mit dem zunehmenden gesellschaftlichen Wandel nimmt die Bedeutung des Urheberrechts stetig zu. Je weiter sich die Entwicklung weg von der Industriegesellschaft hin zur Dienstleistungsgesellschaft vollzieht, je mehr die Bedeutung körperlicher Arbeit durch den Einsatz von Maschinen und Computern zurücktritt, um so höher wird die Bedeutung von Wissen, Daten, Ideen und Kultur für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung. Ideen, Bilder, Wörter und Konzepte werden zum Rohstoff und Motor der nationalen Identität und Wettbewerbsfähigkeit in einer internationalisierten Welt. Nicht ganz unzutreffend wird das geistige Eigentum als Öl des 21 Jh. bezeichnet. Was früher nur einzelne Verleger oder Künstler berührt hat, steht nun zunehmend im Focus gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Interessen.

Durch die neuen Medien, die Digitalisierung und die damit einhergehende explosionsartige Vermehrung der Vervielfältigungs- und Verbreitungsmöglichkeiten ist der Schutz und die Verwertung geistiger Schöpfungen, sei es im Bereich der Literatur, der Musik, des Foto-, Bild- oder Filmrechts, nicht nur für Künstler und Kreative eine zwingende Notwendigkeit. Daneben gilt es gleichzeitig die Chancen der „neuen Medienwelt“ zu erkennen und kreative Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Auch das allgemeine Persönlichkeitsrecht und das Presserecht werden angesichts der Macht des vermeintlich anonymen Internets immer bedeutsamer.

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