Prüfung Ihres Onlineshops und Internetauftritts

Beim Betrieb eines Online-Shops müssen zahlreiche Vorschriften beachtet werden sonst drohen kostenpflichtige Abmahnungen.

Webseite und Onlinesehop bedürfen eines ordnungsgemäßen Impressums.
Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung sind ebenfalls zu prüfen.
Sollten Sie Nutzerdaten tracken z.B. mit Google Analytics bedarf es ebenfalls entsprechender Hinweispflichten zu beachten.

Die Preisangabenverordnung verlangt wahre und klare Angaben bzgl. des Endpreises, der  Umsatzsetuer und Versandangaben.

Der Verkäufer ist ebenfalls verpflichtet Angaben zur Lieferzeit zu geben.
Lediglich eine Angabe zur “Versandbereitschaft” (z.B. “sofort lieferfertig”) zu treffen reicht grundsätzlich nicht aus.
Deie einzelnen Schritte bis zum Abschluss der Bestellung müssen ersichtlich sein. Außerdem muss die Aufschrift des Bestell-Buttons deutlich zeigen, dass man die Bestellung abschließt.
Es muss ein gängiges Zahlungsmittel ohne zusätzliche Gebühren angeboten werden. Fallen für bestimmte Zahlungsarten zusätzliche Gebühren an (z.B. PayPal), so muss darauf hingewiesen werden. Zum einen auf einer allgemeinen Informationsseite, zum anderen auch im Bestellprozess. Es ist nicht erlaubt, zusätzliche Aufschläge auf bestimmte Zahlungsmittel zu erheben.

Auf der Bestellseite muss man dem Verbraucher einen kompletten Überblick über die bestellten Produkte, Versandkosten und eventuelle Zusatzkosten geben. Ebenfalls muss der Gesamtpreis, die Zahlungsart und die Liefer- bzw. Rechnungsanschrift enthalten sein. Ebenfalls muss der Kunde darauf hingewiesen werden, wie man seine persönlichen Daten nochmal verändern kann (z.B. wegen eines Eingabefehlers).

Vor Abschluss der Bestellung muss der Verbraucher deutlich auf das Widerrufsrecht und die AGB hingewiesen werden. Der Händler ist verpflichtet ein Widerrufsformular zur Verfügung zu stellen (online oder offline). Wenn die beiden Texte nicht vollständig auf der Seite dargestellt werden können (was meistens der Fall ist), müssen die beiden Worte auf die ausführlichen Erklärungen verlinkt werden. Bei der Widerrufsbelehrung ist aber entscheidend, dass sie dem Kunden schriftlich zugesendet wird (z.B. in der Bestellbestätigung per E-Mail). Es ist nicht ausreichend den Text lediglich auf der Website zu haben.

Auch die Verwendung von Shop-Baukästen birgt Risiken, da diese den rechtlichen Anforerungen häufig nicht oder nicht vollständig beachten. Gehen Sie auf Nummer sicher und gestalten Sie Ihren Shop und Ihre Bestellprozesse rechtlich einwandfrei.
Sprechen Sie uns an, von der pauschalen Prüfung bis zur individuellen Gestaltung Ihrer Prozesse unterstützen wir Sie gemäß Ihrer Anforderungen!